Cosima Wagner und Houston Stewart
Chamberlain im Briefwechsel 1888—1908
Vorwort,
Seite 1—13
2

Phot. A. v. Groß
Cosima Wagner und H. S. Chamberlain,
vorlesend
Bordighera 1913
3
Cosima Wagner
und
Houston Stewart
Chamberlain
im Briefwechsel 1888
-
1908
herausgegeben von Paul Pretzsch
Zweite Auflage
Mit 17 Bildern
und Briefwiedergaben
——————
Philipp Reclam jun.,
Verlag,
Leipzig 1934
4
Druck von Philipp
Reclam
jun. Leipzig.
Einband und Umschlag von
Karl Stratil.
Alle Rechte,
insbesondere
das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten.
Copyright 1934 by
Philipp
Reclam jun. Leipzig.
Printed in Germany
5
Dem Andenken
Siegfried
Wagners
6
(Leere Seite)
7 Vorwort
Vorwort
Am 12. Juni 1888
begegneten
sich im Hause des Bildhauers Gustav Kietz
in Dresden Frau Cosima Wagner
und Houston Stewart Chamberlain zum ersten Male persönlich.
Chamberlain
hatte 1882 Bayreuth besucht, sechs Aufführungen des
Bühnenweihfestspiels
„Parsifal“, darunter die Uraufführung, erlebt, sich aber dem
Meister
Richard Wagner nicht genähert und das Haus Wahnfried nicht
betreten.
Seither war er schriftstellerisch in der „Revue Wagnérienne“
(Paris) mit Aufsätzen, namentlich über „Lohengrin“ und
„Tristan
und Isolde“, hervorgetreten. Diese und besonders wohl ein im Mai 1888
in
der „Sächsischen Landeszeitung“ in Dresden erschienener Aufsatz
„Künstlerische
Dankbarkeit“, der das Verhältnis Richard Wagners zu F
r a n z L i s z t behandelte, hatten in Frau
Wagner
den Wunsch nach persönlicher Bekanntschaft erweckt, und so traten
sich im Kietzschen Hause beide gegenüber, wobei Chamberlain sich
mit
den sein Verhältnis zu Richard Wagner sogleich bis in die Tiefe
erschließenden
Worten einführte, er sei kein Wagnerianer, sondern ein
Bayreuthianer.
Das war ein Wort, so recht nach dem Herzen Cosima Wagners, und diese
erste
Begegnung wurde denn auch die Geburtsstunde einer hochgesinnten und
fruchtbaren
Freundschaft. Chamberlain schrieb wenige Tage darauf an Hans
von
Wolzogen:
„Diese Woche wurde mir ein so großes Glück zuteil, daß
ich sie zu den gesegneten meines Lebens rechnen darf: ich lernte Frau
Cosima
Wagner kennen. Daß der Name schon an und für sich mir
Eindruck
machen mußte, versteht sich von selbst — daß sie eine
geniale
Frau war, wußte ich —‚ daß sie mir aber das sein
würde,
was sie mir von der ersten Begegnung an war und was noch keiner mir
sein
konnte, das hatte ich nicht geahnt. Ehrfurcht und Bewunderung hatte ich
schon — aber jetzt wurde mir, was so unendlich viel mehr wert: die
innigste
Liebe. — Daß sie noch über solche Kräfte, über
solch
jugendliche Geistesfrische gebietet, hat mich mit Hoffnung für
unsere
Sache erfüllt.“
8 Vorwort
Cosima Wagner aber hatte schon bald
nach dem Einsetzen des Briefwechsels an ihre Tochter Eva geschrieben:
„Gestern
hat mir wieder ein Brief von Chamberlain ungemeine Freude gemacht. Es
ist
eine Freude, wie eigenartig bestimmt, voller Verachtung und voller
Zartgefühl
zugleich er ist; ein Aristokrat durch und durch, im schönsten
Sinne
des Wortes!“ Ihm selbst sagt der Schlußsatz eines Briefes aus dem
Jahre 1891, was der Gedankenaustausch mit ihm ihr bedeutete: „Und so
kann
ich von mir nichts sagen, außer immer wieder, wie Sie mich
gerührt
haben, und wie ich Ihrer gedenke, indem Ihre Teilnahme für mich zu
dem Schönsten gehört, was auf meinem Lebensweg zu finden mir
beschieden war.“ Der Briefwechsel reicht vom Jahre 1888 bis 1908, und
sein
Umfang würde weit mehr als den dem Leser hier dargebotenen Band
füllen.
Es erwies sich aber nicht nur als notwendig, sondern auch als wohl
angängig,
minder Bedeutsames, das alltägliche Leben und seine heute nicht
mehr
wichtigen Anforderungen Betreffendes, Wiederholungen u. dgl. von der
Veröffentlichung
auszuschließen, schon um die Erwerbung der Briefsammlung recht
vielen
Freunden Bayreuths und zahlreichen Verehrern der Werke Chamberlains zu
ermöglichen.
Über den
Briefwechsel
selbst bedarf es nicht vieler einleitender Worte: sein Inhalt spricht
für
sich selbst. Die Zeitspanne von 1888 bis 1908 umfaßte die
rastlose
schöpferische Tätigkeit Cosima Wagners um die Reinerhaltung
und
Förderung des Werkes von Bayreuth. Die „Meisterin von Bayreuth“
spricht
in zahlreichen ihrer Briefe zu uns von ihren Nöten und ihrem
unerschütterlichen
Glauben an den Sieg Bayreuths, den sie denn auch allen Gegnern zum
Trotz,
aber auch zuzeiten im Widerstreit mit Wohlgesinnten — wie etwa im
ersten
Bayreuther Tannhäuser-Jahr 1891 — errungen hat. Chamberlain
ließ
sich über diese ihre Tätigkeit brieflich (an den
Buchhändler
von Zahn in Dresden am 6. März 1891) einmal also aus:
„Sicher ist,
daß
ein künstlerisches Unternehmen immer in e i n e
r
Person nur Leben finden kann — ich glaube auch nicht daran, daß
eine
hervorragende Individualität durch den vereinten Willen einer
Anzahl
begabter Menschen ersetzt werden kann. Wir sind nun so glücklich,
eine (trotz aller bornierten oder boshaften Anfeindungen) absolut
geniale
Leiterin der Festspiele zu besitzen, die außerdem wie kein
zweiter
Mensch auf Erden in die Intentionen des Bayreuther Meisters eingeweiht
ist und die an den Festspielen 76 und 82 einen hervorragenden Anteil
nahm.
Daß der jetzige Leiter
9 Vorwort
eine Frau ist, ist auch geradezu als
ein Segen zu betrachten: erstens, weil diese an den Intentionen ihres
verewigten
Mannes sich mit einer Pietät anklammert, wie sie nur die
aufopferungsvollste
L i e b e eingeben kann (ich könnte Ihnen da Beispiele
geben, wie Frau Wagner Sachen durchgesetzt hat gegen ihre
allernächste
Umgebung, bloß weil sie von keinem I-Punkt s e i n e
s Willens abweichen will — und wie das dann zu Triumphen
geführt
hat, die dann unsere Zeitungen diesem und jenem „genialen
Künstler“
zugute kommen ließen); zweitens weil die höchst
befähigten
Männer, die den eigentlichen Etatmajor von Bayreuth bilden
— Kniese,
Mottl, Levi,
Humperdinck usw.
und auch die Sänger —‚
sich
g e r n e Frau Wagner unterordnen. Also, danken wir Gott
und
hoffen wir, daß er auch in Zukunft über die große
Sache
der höchsten Kunst wachen wird.“ — Sie selber aber nennt einmal,
indem
sie sich ein Wort Bismarcks zu eigen macht, „das Gefühl, das wohl
jeden erfüllt, der zu etwas b e s t i m m
t
wurde, was er nicht wählte: d a s d e m
ü
t i g e V e r t r a u e n“.
War so die sich im
Briefwechsel widerspiegelnde zwanzigjährige Zeitspanne für
die
Arbeit Cosima Wagners am Bayreuther Werk von entscheidender Bedeutung,
so war sie dies nicht minder auch im Leben und für die Entwicklung
Chamberlains aus dem Naturwissenschaftler — der er aber zeitlebens
blieb
— zum freien Schriftsteller und Denker, nebenher auch zum Dichter von
Märchen
und Dramen.
Aus den
Schaffenskreisen
der beiden Briefschreiber strömt es nun unablässig in ihren
Briefwechsel
hinein, und das staunenerregende Wissen beider sowie die Fülle
ihrer
Gedanken macht das Lesen ihrer Briefe nicht nur zu einem anregenden
Genuß,
sondern auch zu einer Quelle der Belehrung. Zu spannenden
Höhepunkten
kommt es mehr als einmal, wenn diese beiden erlesenen Geister sich im
Widerstreit
der Meinungen gegenübertreten, ja auch wohl aufeinanderprallen, so
z. B. über die Themen Schopenhauer, Schiller, Richard Wagners
Philosophie,
Shakespeare-Übersetzung, Ibsen und anderes. Man darf im Zweifel
sein,
was man dann mehr zu bewundern hat: die Mischung von unerbittlicher
Kraft
des Erkennens und Wollens und von feinsten Zartgefühl in
Chamberlain,
oder die fraulich milde und beherrschte, aber doch klug und zäh
kämpfende
oder auch hoheitsvoll zurechtweisende Art, mit der Cosima Wagner die
zuweilen
vulkanisch anmutenden Ausbrüche ihres Briefpartners zu
bändigen
weiß. Sie gehörte wahrlich zu den edlen Frauen, bei denen
die
Menschheit anzufragen gut täte, will sie
10 Vorwort
erfahren, was sich ziemt. Am 30.
November
1891 gesteht ihr Chamberlain: „Ein wunderbares Zeugnis Ihrer
Lebenskraft
ist die Art, wie Sie es verstehen, einen zu züchtigen.“
Gleichwohl und
ungeachtet
aller natürlichen Hoheit ihrer Erscheinung, ihres Wesens und
Auftretens
war sie ganz gewiß nicht das, was mit der oft auf sie
angewendeten
Bezeichnung „die Herrin von Bayreuth“ in der Vorstellung des
Fernstehenden
erweckt wird. Das beweisen auf Schritt und Tritt auch ihre hier
veröffentlichten
Briefe: das völlige Zurückstellen ihres Ich hinter das Werk
und
den Willen des Meisters, ihre Bescheidenheit, ja Demut, ihr Hang zur
Stille
und Beschaulichkeit, ihr weltabgewandter Sinn, ihre große und
einfache
Natürlichkeit und endlich „ihre Göttergabe der Heiterkeit“ —
wie Chamberlain einmal sagt —‚ ihr herrlicher Humor und ihr Sinn
für
echten Humor und geistvollen Witz bei anderen — das sind alles
Züge,
die zu dem Schlagwort „Herrin von Bayreuth“ nicht passen wollen, die
aber
gerade bestimmend sind für den Kern einer Persönlichkeit.
Nicht
Herrin, wohl aber M e i s t e r i n v o
n
B a y r e u t h verdient Cosima Wagner genannt zu werden.
Das
bezeugen ihre künstlerischen Taten auf dem Festspielhügel von
Bayreuth, das bezeugen auch diese ihre Briefe. Und wenn je eine Frau
den
Meistertitel ihres Gatten mit Fug und Recht überkommen und
getragen
hat, so war es Cosima Wagner.
So enthüllt
sich dem Leser in diesen Briefen ein Bild von dem Wesen Cosima Wagners
und H. S. Chamberlains so aufschlußreich und echt, wie keine
„Lebensbeschreibung“
es anschaulicher und überzeugender zeichnen könnte.
Der
Veröffentlichung
dieses Briefwechsels wird es zugleich bestimmt sein, in mancher
Hinsicht
der Legendenbildung ein Ende zu machen, so auch der über die
Entstehung
der Bücher Chamberlains. Darüber — und zwar bis
einschließlich
zum Werke über Kant — bringen seine Briefe wertvolle
Aufschlüsse.
Da erweist sich denn auch unwiderleglich, daß sein Buch „Richard
Wagner“ weder im Auftrag Wahnfrieds geschrieben, noch auch von
Wahnfried
„inspiriert“ worden ist. Chamberlain selbst faßt die
Entstehungsgeschichte
des Buchs in seinem Brief vom 13. Januar 1905 zusammen, und damit ist
erwiesen,
daß die gegenteilige, bis in die neueste Zeit — sogar in Buchform
— wiederholte Behauptung ein Märchen ist.
Inwiefern sein
Schaffen
aber in Wirklichkeit durch die Freundschaft, die
11 Vorwort
ihn mit Cosima Wagner verband,
beeinflußt
wurde, darüber spricht er sich in einem Brief an seine Tante in
England
im März 1893 einmal so aus (aus dem Englischen übersetzt):
„Wenn mich etwas
von anderen Leuten unterscheidet, die diese außergewöhnlich
begabte Frau umgeben, so ist es tatsächlich meine absolute und
völlige
und unbändige Unabhängigkeit. Sie ist ein Genie — und da
beobachte
ich, daß alte Männer von Talent, die sich ihr nähern,
sich
entweder völlig unterwürfig vor ihr beugen oder aus ihrem
Einfluß
entweichen und ihr Widerstand leisten. Ich bin unfähig sowohl zu
dem
einen wie zu dem anderen. Meine ehrfurchtsvolle Zuneigung zu der Witwe
des Dichters, der den größten, die je gelebt haben,
gleichzustellen
ist, und mein Mitgefühl für das arme Menschenkind, deren
Augen
buchstäblich fast ganz erblindet sind in den Jahren
unaufhörlicher
Tränen, sind natürlich grenzenlos; das Gefühl, daß
dem so ist, bildet den tatsächlichen Untergrund für unsere
Freundschaft.
Und was ihr Genie betrifft, so begreife ich nicht, wie das Talent des
einen
Menschen durch das eines anderen in Fesseln geschlagen sein sollte.
Für
mich ist sie die denkbar stärkste Anregung zum Schaffen und zum
Wachwerden
des Bewußtseins in mir von meinem eigenen Selbst; aber das ganz
ebenso
beim Widerspruch wie bei der Übereinstimmung; unter ihrer
Zustimmung
wächst einem das Selbstvertrauen, und ihr Widerspruch zwingt
einen,
nochmals in die Tiefe zu tauchen und neue Beweisgründe zur
Stütze
seiner Überzeugung heraufzuholen, man wird sich seiner schwachen
Stellen
bewußt, und mit aller nichtigen, billigen Oberflächlichkeit
räumt man auf; kurz — anstatt daß die eigne kleine
Individualität
vernichtet wird, darf sie wachsen, blühen und ihre Wurzeln tiefer
und stetiger in den festen Grund der Natur senken. Denn
schließlich
ist es für uns doch die Hauptsache, das zu sein, was
wir
s i n d, da man ja nichts anderes sein kann — und
höchstens
eine Maske tragen kann, um das eigne Antlitz zu verbergen.
Alles das ist
vielleicht
ein rechter Umweg, um auszusprechen, daß Frau Wagner gar nichts
zu
tun hat mit irgend etwas, das ich schreibe — weder in bezug auf den
Stoff,
noch die Form, noch sonst etwas, ausgenommen insofern, als ihre
Würdigung
meines persönlichen Wertes sicherlich einen großen
Einfluß
darauf hatte, daß ich aus meiner Muschel herausgekrochen bin.“
Es wird dem Leser
nicht entgehen, daß in den letzten Jahren des Briefwechsels der
Gedankenaustausch
seltener wurde. Die Ursache lag einerseits
12 Vorwort
in dem gesundheitlichen Zusammenbruch
Cosima Wagners, der sich in jener Zeit vollzog und ihr das Diktieren
von
Briefen nicht mehr so oft wie früher ermöglichte; anderseits
hatten Chamberlains zunehmende schriftstellerische Aufgaben, die damals
in seinem Werke über Kant gipfelten, seinen ohnehin durch
Krankheit
des öfteren behinderten Kräften Grenzen gezogen. Statt in
gewohnter
Weise zu den Festspielen nach Bayreuth zu kommen, mußte er die
Sommermonate
über auf Bergeshöhen seiner Gesundheit leben. Auch schwere
seelische
Prüfungen hatte er durchzukämpfen: es kam 1906 zur Scheidung
seiner Ehe, die er einst als Dreiundzwanzigjähriger — 1878 — mit
Anna
Horst geschlossen hatte.
Erst im Jahre 1908
— auf Siegfried Wagners persönliches herzlichstes Drängen hin
— wagte er wieder die Pilgerfahrt nach Bayreuth.
In diesem Sommer
war es dann, daß er sich dem Familienkreise Wahnfrieds
verwandtschaftlich
angliederte. Im Dezember 1908 fand seine Vermählung mit Eva Wagner
und seine Übersiedlung nach Bayreuth statt. Er, den seine Freunde
einst den „Wanderer“ nannten, fand nun hier, ganz nahe dem Hause
Wahnfried,
seine wahre Heimat und schuf sich in ihr nach seinen Wünschen
seine
schöne, ganz seiner Art gemäße Arbeitsstätte. Der
tiefen Herzensfreude über diesen Ehebund und über des
Freundes
Niederlassung in Bayreuth ward seitens Cosima Wagners bis in ihre
letzten
Lebenstage hinein immer aufs neue Ausdruck verliehen: „Dein Glück
mit Houston ist für mich so erhebend wie eine Verklärung des
meinigen!“ — „...grüße Houston, wir stehen uns sehr nahe —
ich
denke, wir sind uns schon auf einem andern Stern begegnet; ich brauche
ihn gar nicht zu sehen, wir sind immer zusammen.“ — „...seine
Niederlassung
hier ist so bedeutend, mir sagt sie in der Stille beständig
etwas!“
— das sind Worte aus dem Jahre 1929, die die Zweiundneunzigjährige
zu ihrer Tochter Eva sprach. Chamberlain aber widmete ihr das erste
Stück
seines Goethe-Werkes, das er als erste Frucht des Schaffens im eignen
Heim
im Jahre 1912 der Meisterin zu Füßen legte, mit den
folgenden,
eine Beziehung von höchster Bedeutung kennzeichnenden Goetheschen
Worten:
- „Vor den W i s s e n d
e n
sich stellen,
- sicher ist's in allen Fällen!
- Wenn du lange dich gequälet,
13 Vorwort
- weiß er gleich, wo es dir
fehlet;
- auch auf Beifall darfst du hoffen;
- denn er weiß, wo du's
getroffen.“
*
Die Briefe Cosima
Wagners und H. S. Chamberlains sind im Besitz von Frau Eva Chamberlain,
ihre Veröffentlichung geschieht mit Zustimmung der
Frau
W i n i f r e d W a g n e r - B a y r e u t h.
Die Briefe Cosima
Wagners sind, bis auf wenige eigenhändig geschriebene, von ihr
diktiert
worden, meist ihrer Tochter Eva. Die Briefe Chamberlains sind, entgegen
seiner sonstigen Gewohnheit, sich der Schreibmaschine zu bedienen,
überwiegend
mit der Hand geschrieben.
Beide Briefschreiber
verwenden häufig gewisse Abkürzungen. So bedeutet
- Werke die Werke Richard
Wagners;
- Schriften oder Ges.
Schriften
„Gesammelte Schriften und Dichtungen Richard Wagners“, deren
spätere
Ausgaben den Titel „Sämtliche Schriften und Dichtungen Richard
Wagners“
tragen;
- Briefe Briefe Richard
Wagners;
- Blätter oder B.
Bl.
„Bayreuther
Blätter“, herausgegeben seit 1878 von Hans
von Wolzogen;
- Schule die Bayreuther
Stilbildungsschule.
Richard Wagner hatte sie geplant (vgl. Bd. 10 seiner „Sämtl. S. u.
D.“, S. 16 [23]ff.). Aber erst Cosima Wagner verwirklichte den Plan,
sie
eröffnete die Schule in Bayreuth am 10. November 1892. Diese blieb
nur wenige Jahre in Tätigkeit.
Die in eckige
Klammern
in den Text gesetzten Zusätze sind solche des Herausgebers.
Aufschlüsse
über die vorkommenden Personennamen findet der Leser im
Namenverzeichnis
am Schluß.
B a y r e u t
h,
im Februar
1934.
Paul Pretzsch.
Inhaltsübersicht
AC = Anna Chamberlain
CW = Cosima Wagner
EW = Eva Wagner
HSC = Houston
Stewart Chamberlain
SW = Siegfried
Wagner
Aus
H. S. Chamberlains Dresdener Zeit
Aus
dem Jahre 1888
- 14.
Juni 1888, an CW
- 20.
Juni 1888, an HSC
- 24.
Juni 1888, an CW
- 29.
Juli 1888, an CW
- 15.
September 1888, an CW
- 17.
September 1888, an HSC
- 12.
Oktober 1888, an HSC
- 17.
Oktober 1888, an CW
- 21.
Oktober 1888, an CW
- 23.
Oktober 1888, an HSC
- 27.
Oktober 1888, an CW
- 27.
Oktober 1888, an HSC
- 08.
Dezember 1888, an CW
- 10.
Dezember 1888, an CW
- 12.
Dezember 1888, an HSC
- 27.
Dezember 1888, an CW
- 31.
Dezember 1888, an HSC
Aus
dem Jahre 1889
- 22.
Januar 1889, an CW
- 24.
Januar 1889, an HSC
- 29.
Januar 1889, an CW
- 29-30.
Januar 1889, an HSC
- 31.
Januar 1889, an CW
- 01.
Februar 1889, an HSC
- 03.
Februar 1889, an HSC
- 06.
Februar 1889, an CW
- 08.
Februar 1889, an HSC
- 10.
Februar 1889, an CW
- 17.
Februar 1889, an CW
- 19.
Februar 1889, an HSC
- 21.
Februar 1889, an CW
- 23.
Februar 1889, an HSC
- 26.
Februar 1889, an CW
- 28.
Februar 1889, an HSC
- 01.-02.
März 1889, an CW
- März
1889, an CW
- 09.
März 1889, an HSC
- 24.
März 1889, an CW
- 28.
März 1889, an HSC
- 29.
März 1889, an CW
- 30.
März 1889, an HSC
- 07.
April 1889, an CW
- 09.
April 1889, an HSC
- 10.
April 1889, an CW
- 17.
April 1889, an HSC
- 04.
Mai 1889, an HSC
- 18.
Mai 1889, an CW
- 21.
Mai 1889, an HSC
- 25.
Mai 1889, an CW
- 29.
Mai 1889, an HSC
- 30.
Mai 1889, an CW
- 01.
Juni 1889, an HSC
- 02.
Juni 1889, an CW
- 05.
Juni 1889, an CW
- 06.
Juni 1889, an HSC
- 11.
Juni 1889, an HSC
- 12.
Juni 1889, an CW
- 14.
Juni 1889, CW an Frau AC
- 17.
Juni 1889, an HSC
- 21.
Juni 1889, an CW
- 09.
Juli 1889, HSC an EW
Aus
H. S. Chamberlains Wiener Zeit
Aus
dem Jahre 1889
- 04.
November 1889, an HSC
- 07.
November 1889, an CW
- 24.
November 1889, an HSC
- 27.
November 1889, an CW
- 22.
Dezember 1889, an CW
Aus
dem Jahre 1890
- 20.
Januar 1890, an HSC
- 22.
Januar 1890, an CW
- 25.
Januar 1890, an HSC
- 28.
Januar 1890, SW an HSC
- 02.
Februar 1890, an HSC
- 04.
Februar 1890, an CW
- 11.
Februar 1890, an HSC
- 20.
März 1890, an HSC
- 23.
März 1890, an CW
- 29.
März 1890, an HSC
- 11.
April 1890, an CW
- 14.
April 1890, an HSC
- 19.
April 1890, an CW
- 21.
April 1890, an HSC
- 03.
Mai 1890, an CW
- 13.
Mai 1890, an CW
- 19.
Mai 1890, an HSC
- 21.
Mai 1890, an CW
- 30.
Mai 1890, an HSC
- 07.
Juni 1890, an CW
- 11.
Juni 1890, an HSC
- 22.
Juni 1890, an CW
- 28.
Juni 1890, an HSC
- 14.
Juli 1890, an CW
- 16.
Juli 1890, an HSC
- 18.
Juli 1890, an CW
- 27.
Juli 1890, an CW
- 01.
August 1890, an CW
- 03.
August 1890, an HSC
- 05.
August 1890, an CW
- 06.
August 1890, an HSC
- 14.
August 1890, an CW
- 18.
August 1890, an HSC
- 30.
August 1890, an CW
- 10. September 1890, an CW
- 16. September 1890, an HSC
- 11. Oktober 1890, an CW
- 14. Oktober 1890, an HSC
- 21. Oktober 1890, an CW
- 04. Dezember 1890, an HSC
- 04.-05. Dezember 1890,
an CW
- 17. Dezember 1890, an HSC
- 21. Dezember 1890, an CW
Aus
dem Jahre 1891
- 26. Januar 1891, an CW
- 04. Februar 1891, an HSC
- 20. Februar 1891, an CW
- 05. März 1891, an HSC
- 08. März 1891, an CW
- 11. März 1891, an HSC
- 13. März 1891, an CW
- 22.
März 1891, an HSC
- 29.
März 1891, an CW
- 03.
April 1891, an HSC
- 05.
April 1891, an CW
- April 1891, Gedicht CWs
- 13.
April 1891, an CW
- 20.
April 1891, an HSC
- 22.
April 1891, an CW
- 24.
April 1891, an CW
- 20. Mai 1891, an CW
- 24. Mai 1891, an HSC
- 04. Juni 1891, an CW
- 19. Juli 1891, an HSC
- 27. Juli 1891, an CW
- 28. Juli 1891, an HSC
- 27. Juli 1891, HSC an EW
- 05. September 1891, an HSC
- 23. September 1891, an CW
- 30. September 1891, an CW
- 02. Oktober 1891, an HSC
- 12.
Oktober 1891, an HSC
- 26. Oktober 1891, an CW
- 28. Oktober 1891, an HSC
- 29. Oktober 1891, an CW
- 31. Oktober 1891, an HSC
- 08. November 1891, HSC an EW
- 15. November 1891, an HSC
- 20. November 1891, an CW
- 23. November 1891, an HSC
- 30. November 1891, an CW
- 06. Dezember 1891, an CW
- 08. Dezember 1891, an HSC
- 12. Dezember 1891, an CW
- 22. Dezember 1891, HSC an EW
- 25. Dezember 1891, an HSC
- 27. Dezember 1891, an CW
- 29. Dezember 1891, an HSC
Aus
dem Jahre 1892
- 25. Januar 1892,
an CW
- 10. Februar 1892, an CW
- 19. Februar 1892, an CW
- 20. Februar 1892, an HSC
- 02. März 1892, an CW
- 05. März 1892, an HSC
- 09. März 1892, an HSC
- 11. März 1892, an CW
- 22. März 1892, an CW
- 24. März 1892, an HSC
- 27. März, 1892, an CW
- 01. April 1892, an CW
- 03. April 1892, an HSC
- 24. April 1892, an CW
- 24. Mai 1892, an HSC
- 26. Mai 1892, an CW
- 02. Juni 1892, an HSC
- 04. Juni 1892, an CW
- 08. Juni 1892, an CW
- 1892, an CW
- 28. August 1892, an CW
- 05. September 1892, an HSC
- 22. September 1892, an HSC
- 25. September 1892, an CW
- 04. Oktober 1892, an HSC
- 13. Oktober 1892, an CW
- 18. Oktober 1892, an HSC
- 20. November 1892, an CW
- 27. November 1892, an HSC
- 29. November 1892, an CW
- 30. November 1892, an CW
- 11. Dezember 1892, an HSC
- 13. Dezember 1892, an CW
- 16. Dezember 1892, an HSC
- 18. Dezember 1892, an CW
- 21. Dezember 1892, an HSC
- 21. Dezember 1892, an CW
- 25. Dezember 1892, an HSC
- 31. Dezember 1892,
an CW
Aus
dem Jahre 1893
- 13.
Januar 1893, an HSC
- 01. Februar 1893,
an HSC
- 03. Februar 1893,
an HSC
- 05. Februar 1893,
an CW
- 08. Februar 1893,
an HSC
- 16. Februar 1893,
an CW
- 19. Februar 1893, an HSC
- 22. Februar 1893,
an CW
- 09. März 1893, an HSC
- 23. März 1893,
an CW
- 27. März 1893, an HSC
- 29. März 1893,
an CW
- 03. Mai 1893, an
CW
- 05. Mai 1893, an HSC
- 06. Mai 1893, an
CW
- 26. Mai 1893, an
CW
- 30. Mai 1893, an HSC
- 30. Mai 1893, an
CW
- 05. Juni 1893, an
CW
- 10. Juni 1893, an HSC
- 27. Juni 1893,
an CW
- 02. Juli 1893, an
CW
- 06. Juli 1893, an HSC
- 08. Juli 1893,
an CW
- 02. August 1893, an
CW
- 06. August 1893,
an HSC
- 15. September 1893,
an HSC
- 18. September 1893,
an CW
- 28. September 1893,
an HSC
- 04. Oktober 1893,
an CW
- 08. Oktober 1893,
an HSC
- 21. Oktober 1893,
an CW
- 26. Oktober 1893,
an CW
- 28. Oktober 1893,
an HSC
- 30. Oktober 1893,
an HSC
- 15. November 1893,
an CW
- 18. November 1893,
an HSC
- 24. November 1893,
an CW
- 11. Dezember 1893,
HSC an EW
- 16. Dezember 1893, an
CW
- 17. Dezember 1893,
an HSC
- 18. Dezember 1893,
HSC an EW
- 19. Dezember 1893,
an CW
- 20. Dezember 1893,
an CW
- 26. Dezember 1893,
CW an AC
- 28. Dezember 1893,
an CW
Aus
dem Jahre 1894
- 08. Januar 1894,
an CW
- 02. Februar 1894,
an
HSC
- 17. März 1894,
an HSC
- 04. Mai 1894, an
CW
- 05. Mai 1894, an
HSC
- 09. Mai 1894, an
CW
- 07. Juni 1894,
an HSC
- 11. Juni 1894,
an CW
- 13. Juni 1894,
HSC an
EW
- 15. Juni 1894,
an HSC
- 18. Juni 1894,
an CW
- 23. August 1894,
an CW
- 23. August 1894,
HSC
an EW
- 25. August 1894,
an HSC
- 17. September 1894,
an
HSC
- 21. September 1894,
an
CW
- 15. Oktober 1894,
an
HSC
- 04. November 1894,
an
HSC
- 17. November 1894,
an
HSC
- 19. November 1894,
an
CW
- 21. November 1894,
an
HSC
- 24. November 1894,
an
HSC
- 28. November 1894,
an
CW
- 04. Dezember 1894,
an
HSC
- 19. Dezember 1894,
an
CW
- 23. Dezember 1894,
an CW
- 24. Dezember 1894,
an HSC
Aus
dem Jahre 1895
- 08. Januar 1895,
an HSC
- 03. Februar 1895,
an CW
- 28. Februar 1895,
an
HSC
- 01. März 1895,
an
CW
- 02. März 1895,
an
CW
- 08. März 1895,
an
HSC
- 09. März 1895,
an
CW
- 13. März 1895,
an
HSC
- 14. März 1895,
an
CW
- 27. März 1895,
an
CW
- 29. März 1895,
an
HSC
- 09. April 1895,
an CW
- 13. April 1895,
an HSC
- 20. Juni 1895,
an CW
- 19. August 1895,
HSC
an EW
- 03. September 1895,
HSC an EW
- 09. September 1895,
an
HSC
- 13. November 1895,
HSC
an EW
- 15. November 1895,
CW
an AC
- 10.
Dezember
1895, an HSC
- 13. Dezember 1895,
an
CW
- 17. Dezember 1895,
an
CW
- 18. Dezember 1895,
an HSC
- 22. Dezember 1895,
an CW
Aus
dem Jahre 1896
05. Januar 1896, an HSC
17. Januar 1896, an CW
19. Januar 1896, an CW
19. Januar 1896, an
CW
19. Januar 1896, an
CW
...
Letzte
Änderung
am: 16. Juni 2010