HOUSTON STEWART CHAMBERLAIN
DIE
GRUNDLAGEN DES NEUNZEHNTEN JAHRHUNDERTS
Vorworte,
Seite I—XXII

INHALTSÜBERSICHT
DIE GRUNDLAGEN
DES XIX. JAHRHUNDERTS
VON HOUSTON STEWART CHAMBERLAIN
I, II
(Leere Seite)
III
DIE GRUNDLAGEN
DES
NEUNZEHNTEN
JAHRHUNDERTS
I. HÄLFTE
IV
Im
gleichen
Verlage ist erschienen:
K r i t i s c h
e
U r t e i l e ü b e r C h a m b e r l a i
n' s G r u n d l a g e n d e s
XIX.
J a h r h u n d e r t s und I m m a n u e
l
K a n t von Dr. R. Batka, Dr. O. Bulle, Prof. Dr. A.
Ehrhard,
Prof. Dr. W. Golther, Prof. Dr. B. Hatschek, Prof. Dr. H. Hueppe, Prof.
Dr. K. Joël, Dr. Hermann Graf Keyserling, Prof. Dr. M. Koch, Prof.
Dr. G. Krüger, Dr. Ferd. J. Schmidt, Gust. Schönaich, Dr.
Karl
H. Strobl, Ernst
Freiherr von Wolzogen u. A. Mit einer
biographischen
Notiz über Houston Stewart Chamberlain. D r i t t
e
A u f l a g e. 8º. 160 Seiten. Preis 50 Pf.
DRUCK VON C. G.
RÖDER
G. M. B. H., LEIPZIG
V
HOUSTON STEWART
CHAMBERLAIN
DIE GRUNDLAGEN
DES
NEUNZEHNTEN
JAHRHUNDERTS
I. HÄLFTE
Wir bekennen uns zu dem Geschlecht,
das aus dem Dunkeln
ins Helle strebt.
GOETHE
(X. AUFLAGE)
VOLKSAUSGABE

MÜNCHEN 1912
VERLAGSANSTALT F.
BRUCKMANN
A.-G.
VI
(Leere Seite)
VII
D e m P h y s i o l o g e
n
Hofrat Professor
Doktor
JULIUS WIESNER
derzeit Rektor der
Universität
zu Wien
in Verehrung und
Dankbarkeit
zugleich als
Bekenntnis
bestimmter wissenschaftlicher
und philosophischer
Überzeugungen
zugeeignet
VIII
(Leere Seite)
IX
VORWORT
ZUR ERSTEN AUFLAGE
Der
Weisheitsliebende
steht mitten
inne zwischen dem
Gelehrten
und dem Ignoranten.
Plato
Den Charakter
dieses Buches bedingt der Umstand, dass sein Verfasser ein ungelehrter
Mann ist. Gerade in seiner Ungelehrtheit schöpfte er den Mut zu
einem
Unternehmen, vor welchem mancher bessere Mann erschrocken hätte
zurückweichen
müssen. Nur musste natürlich der Verfasser selber
hierüber
Klarheit besitzen: sein Wollen musste er nach seinem Können
richten.
Das tat er, ein gedenk des Goethe'schen Wortes: „der geringste Mensch
kann
komplett sein, wenn er sich innerhalb der Grenzen seiner
Fähigkeiten
und Fertigkeiten bewegt.“ Nicht einen Augenblick bildete er sich ein,
seinem
Buche komme wissenschaftlicher Wert zu. Hat er z. B. ziemlich viele
Citate
und Litteraturnachweise gegeben, so ist das teils zur Ergänzung
allzu
kurzer Ausführungen, teils als Anregung für ebenso ungelehrte
Leser geschehen, manchmal auch als Stütze für Meinungen, die
nicht Mode sind; noch eine Erwägung kam hinzu: ein Gelehrter, der
über sein Specialfach schreibt — ein Treitschke, ein F. A. Lange,
ein Huxley — kann auch ohne sich zu rechtfertigen Behauptungen
aufstellen;
hier durfte das nicht geschehen; erhält also an einigen Stellen
das
Buch durch die vielen Anmerkungen ein gelehrtes Aussehen, so wolle man
darin nicht Anmassung, sondern ihr Gegenteil erblicken. Ein Prunken mit
Wissen und Belesenheit würde lächerlich
X
Vorwort
zur ersten Auflage.
bei einem Manne gewesen sein, dessen
Wissen nicht auf die Quellen zurückgeht und dem stets als Ideal
vorschwebte,
nicht möglichst viel zu lesen, sondern so wenig wie nur irgend
thunlich
und bloss das Allerbeste.
Wer weiss, ob dem
heute so verrufenen Dilettantismus nicht eine wichtige Aufgabe
bevorsteht?
Die Specialisation macht täglich Fortschritte; das muss auch so
sein.
Wer diplomatische Geschichte schreibt, darf über wirtschaftliche
Geschichte
nicht mitreden, wer byzantinische Litteratur studiert, hat sich eine so
anspruchsvolle Lebensaufgabe erwählt, dass er Schnitzer macht und
von den betreffenden Fachmännern zurechtgewiesen wird, sobald er
auf
frühere oder spätere Zeiten überzugreifen wagt, der
Histolog
ist heute nur in einem beschränkten, mehr oder weniger
dilettantenhaften
Sinne des Wortes Zoolog (und umgekehrt), der Systematiker vermag es
nicht,
wie früher, in der Physiologie etwas von Bedeutung zu leisten: mit
einem Wort, die strengste Beschränkung ist jetzt das eiserne
Gesetz
aller exakten Wissenschaft. Wer sieht aber nicht ein, dass Wissen immer
erst an den Grenzscheiden lebendiges Interesse gewinnt? Jedes
Fachwissen
ist an und für sich vollkommen gleichgültig; erst durch die
Beziehung
auf Anderes erhält es Bedeutung. Was sollten uns die zehntausend
Thatsachen
der Histologie, wenn sie nicht zu einer gedankenvollern Auffassung der
Anatomie und der Physiologie, zu einer sicheren Erkenntnis mancher
Krankheitserscheinungen,
zu psychologischen Beobachtungen und, im letzten Grunde, zu einer
philosophischen
Betrachtung allgemeiner Naturphänomene führten? Das trifft
überall
zu. Nie z. B. erwächst die Philologie zu hoher Bedeutung für
unser ganzes Denken und Thun, als wenn sie auf Probleme der
Anthropologie
und Ethno-
XI
Vorwort
zur ersten Auflage.
graphie Anwendung findet und in
unmittelbare
Beziehung zur Prähistorie des Menschengeschlechts, zur
Rassenfrage,
zur Psychologie der Sprache u. s. w. tritt; nirgends kann reine
Naturwissenschaft
gestaltend in das Leben der Gesellschaft eingreifen, ausser wo sie zu
philosophischer
Würde heranwächst, und da muss doch offenbar entweder der
Philosoph
nebenbei ein Naturforscher sein oder der Naturforscher philosophieren.
Und so sehen wir denn die Fachmänner, obwohl sie es nach ihrer
eigenen
Lehre nicht dürften, obwohl sie nicht müde werden, das, was
sie
Dilettantismus heissen, mit dem höchsten Bann zu belegen, wir
sehen
sie überall ihre Grenzen überschreiten; wer recht aufmerksam
nach allen Seiten hin beobachtet, wird die Überzeugung gewinnen,
dass
die gefährlichsten Dilettanten die Gelehrten selber sind. Zwar an
eine mikrokosmische Zusammenfassung wagt sich heute Keiner von ihnen,
auch
die ihnen zunächst liegenden Fächer vermeiden sie
ängstlich,
in entfernte springen sie dagegen beherzt hinüber: Juristen sehen
wir in der Philologie sich herumtummelen, Metaphysiker den Indologen
Sanskrit
lehren, Philologen über Botanik und Zoologie mit beneidenswerter
Nonchalance
reden, Ärzte, deren Ordinationsstunden in urwäldlicher
Ungestörtheit
verlaufen, sich die Metaphysik zur Leichenschau vornehmen, Theologen
über
das Alter von Handschriften urteilen, wo man glauben sollte, nur ein
historische
geübter Grapholog im Bunde mit einem Mikrochemiker besässe
hierzu
die Kompetenz, Psychologen, die in ihrem Leben keinen Seciersaal
betraten,
an die genaue Lokalisation der Gehirnfunktionen die interessantesten
Hypothesen
knüpfen..... Ja, was sehen wir bei den Berühmtesten
unserer
Zeit? Ein Darwin musste nolens volens Philosoph werden, sogar
ein
wenig
XII Vorwort
zur ersten Auflage.
Theolog, ein Schopenhauer hielt seine
„Vergleichende Anatomie“ für seine beste Schrift, Hegel schrieb
eine
Weltgeschichte, Grimm widmete seine besten Jahre juristischen Aufgaben,
Jhering, der grosse Rechtslehrer, fühlte sich nirgends so wohl wie
beim Aufbau etymologischer und archäologischer Luftschlösser!
Kurz, die Reaktion gegen die enge Knechtschaft der Wissenschaft bricht
sich gerade bei den Gelehrten Bahn; nur die Mittelmässigen unter
ihnen
halten es dauernd in der Kerkerluft aus; die Begabten sehnen sich nach
dem Leben und fühlen, dass jegliches Wissen nur durch die
Berührung
mit einem anderen Wissen Gestalt und Sinn gewinnt.
Sollte nun ein
aufrichtiger,
offen eingestandener Dilettantismus nicht gewisse Vorzüge vor dem
versteckten haben? Wird nicht die Lage eine deutlichere sein, wenn der
Verfasser gleich erklärt: ich bin auf keinem Felde ein
Fachgelehrter?
Ist es nicht möglich, dass eine umfassende Ungelehrtheit einem
grossen
Komplex von Erscheinungen eher gerecht werden, dass sie bei der
künstlerischen
Gestaltung sich freier bewegen wird als eine Gelehrsamkeit, welche
durch
intensiv und lebenslänglich betriebenes Fachstudium dem Denken
bestimmte
Furchen eingegraben hat? Wenn nur nicht alle methodischen Grundlagen
fehlen,
wenn die Absicht eine edle, nützliche ist, das Ziel ein klares,
die
Hand am Steuerruder eine feste, welche das Schiff zwischen der steilen
Scylla der reinen Wissenschaft (einzig den ihr Geweihten erreichbar)
und
der Charybdis der Verflachung sicher hindurchzusteuern vermag, wenn
aufopferungsvoller
Fleiss dem Ganzen den Stempel ehrlicher Arbeit aufdrückt, dann
darf
der ungelehrte Mann ohne Scheu eingestehen, was ihn beschränkt,
und
dennoch auf Anerkennung hoffen.
XIII
Vorwort
zur ersten Auflage.
Ganz ohne
wissenschaftliche
Schulung ist der Verfasser dieses Buches nicht, und, hat ihn auch eine
Fügung des Schicksals aus der erwählten Laufbahn entfernt, so
hat er sich doch, neben dem unvergänglichen Eindruck der Methodik
und der unbedingten Achtung vor den Thatsachen, welche die
Naturforschung
ihren Jüngern einprägt, für alle Wissenschaft Verehrung
und leidenschaftliche Liebe bewahrt. Jedoch er durfte und er musste
sich
sagen, dass es etwas giebt, höher und heiliger als alles Wissen:
das
ist das Leben selbst. Was hier geschrieben steht, ist e r l
e b t. Manche thatsächliche Angabe mag ein
überkommener
Irrtum, manches Urteil ein Vorurteil, manche Schlussfolgerung ein
Denkfehler
sein, ganz unwahr ist nichts; denn die verwaiste Vernunft lügt
häufig,
das volle Leben nie: ein bloss Gedachtes kann ein luftiges Nichts, die
Irrfahrt eines losgerissenen Individuums sein, dagegen wurzelt ein tief
Gefühltes in Ausser- und Überpersönlichem, und mag auch
Vorurteil und Ignoranz die Deutung manchmal fehlgestalten, ein Kern
lebendiger
Wahrheit m u s s darin liegen.
Als Wappeninschrift
hat der Verfasser den Spruch geerbt:
Spes et Fides.
Er deutet ihn auf das
Menschengeschlecht.
So lange es noch echte Germanen auf der Welt giebt, so lange
können
und wollen wir hoffen und glauben. ¹) Dies die
Grundüberzeugung,
aus der das vorliegende Werk hervorgegangen ist.
—————
¹)
Über die genaue Bedeutung, welche in diesem Buche dem Worte
„Germane“
beigelegt wird, siehe das sechste
Kapitel.
XIV Vorwort
zur ersten Auflage.
Was hier
vorliegt,
ist als erster Teil eines umfassender gedachten Werkes entstanden, wie
das die allgemeine Einleitung meldet. Dieser Teil bildet aber ein
durchaus
selbständiges Ganzes, welches die „Grundlagen“ der
Strömungen,
Ideen, Gestaltungen unseres Jahrhunderts behandelt. Der zweite Teil
wird
erst dann erscheinen, wenn die vielen fachmännischen Sammelwerke
über
das neunzehnte Jahrhundert vollendet vorliegen, so dass ein
zusammenfassender
Überblick möglich wird, ohne die Gefahr, Wesentliches
übersehen
zu haben. Inzwischen bildet dieser Teil eine Ergänzung zu jenen
Specialerörterungen,
sowie zu jedem Überblick über die Geschichte des
Jahrhunderts,
eine Ergänzung, welche hoffentlich Manchem ebenso sehr
Bedürfnis
sein wird, wie es dem Verfasser Bedürfnis war, sich gerade
über
diese Grundlagen Klarheit zu verschaffen.
Es erübrigt
noch festzustellen, dass dieses Buch sein Entstehen der Initiative des
Verlegers, Herrn Hugo Bruckmann, verdankt. Kann er insofern von einer
gewissen
Verantwortlichkeit nicht freigesprochen werden — denn er hat dem
Verfasser
ein Ziel gesteckt, an das er sonst kaum zu denken gewagt hätte —
so
ist es Diesem zugleich ein Bedürfnis, seinem Freunde Bruckmann
öffentlich
für das Interesse und die Unterstützung zu danken, die er dem
Werke in allen Stadien seiner Entstehung gewidmet hat. Warmen Dank
schuldet
der Verfasser ebenfalls seinem innig verehrten Freunde, Herrn
Gymnasialoberleher,
Professor Otto Kuntze in Stettin, für die gewissenhafte Durchsicht
des ganzen Manuskriptes, sowie für manchen wertvollen Wink.
W i e n,
im Herbst 1898.
Houston Stewart Chamberlain
—————
XV
VORWORT ZUR
VOLKSAUSGABE
Möchten
sie Vergangenes mehr beherz'gen,
Gegenwärt'ges,
formend, mehr sich eignen,
Wär' es gut
für
alle; solches wünscht' ich.
Goethe
Im Jahre 1899
erschien das vorliegende Werk in erster Auflage; seitdem hat es ein so
andauerndes und lebhaftes Interesse erweckt, dass Verleger und
Verfasser
sich ermutigt finden, es durch Veranstaltung einer billigeren Ausgabe
weiteren
Kreisen zugänglich zu machen.
Diese Volksausgabe
ist ein ungekürzter Abdruck der grossen Originalausgabe, und zwar
ein sorgfältig durchgesehener und vielfach ergänzter Abdruck.
Die „Nachträge“ der dritten und folgenden Auflagen sind in den
Text
aufgenommen worden; zahlreiche neue Litteraturangaben sollen dem Leser
bei weiteren Studien behilflich sein. Gestrichen sind lediglich die
Vorworte
zu allen Auflagen ausser der ersten; diejegenen zu der zweiten und
fünften
sind ohne Bedeutung, die ziemlich
umfangreichen zu der dritten und vierten
Auflage sind auch einzeln im Buchhandel zu haben; wer sich für
Polemik
interessiert, kann sie also leicht beschaffen, wogegen das Buch nur
gewinnen
kann, wenn es in seiner ursprünglichen Gestalt dasteht, gereinigt
von diesen von aussen aufgedrungenen Zuthaten.
Einige stilistische
Änderungen — hier und da auch tiefer eingreifende — dienen
hoffentlich
dem Buche als wirkliche „Verbesserungen“. Im Übrigen aber hat sich
XVI Vorwort
zur Volksausgabe.
der Verfasser nach reiflichster
Überlegung
nicht entschliessen können, Umgestaltungen vorzunehmen, auch dort
nicht, wo er selber an der Darstellung manches auszusetzen weiss oder
wo
seine Überzeugungen seither bestimmtere Gestalt gewonnen haben. In
dem Vorwort zu der ersten Auflage hatte er gesagt: was hier geschrieben
steht, ist erlebt; in dieser Thatsache wurzelt die Wirkung des Buches;
an dem lebendig Erzeugten kann man aber nicht nachträglich, wie an
einem künstlichen Gedankengespinst, nach Belieben herumbessern;
als
ein Individuum steht es da und muss es weiter bestehen, mit allen
Unzulänglichkeiten
behaftet, die ihm von Anfang an eignen, zugleich aber mit
unzerstörbaren
Kräften begabt, wie solche nur aus wahrem Leben entspriessen.
Im Interesse des
Lesers sind die Seitenzahlen der Hauptausgabe (bei allen Auflagen
übereinstimmend)
am Rande angegeben und beziehen sich die Angaben der
Inhaltsübersicht
und des Registers sowie die Verweisungen im Text des Buches auf diese.
Die Korrektur dieser
Volksausgabe hat des Verfassers verehrter, lieber Freund und treuer
Ratgeber,
Professor Otto Kuntze in Stralsund, an seine Stelle übernommen,
für
welche Mühewaltung er ihm hiermit den gebührenden Dank
öffentlich
ausspricht.
W i e
n,
im Jahre 1906
Houston Stewart Chamberlain
—————
XVII
INHALTSÜBERSICHT.
*)
Vorworte.
—————
Allgemeine
Einleitung
Plan des Werkes S.
3 — Die
Grundlagen S. 6
— Der Angelpunkt S.
7 — Das
Jahr 1200 S. 11
— Zweiteilung der
Grundlagen
S.
16 — Die
Fortsetzung S.
20
— Anonyme Kräfte S.
22 — Das
Genie S. 26
— Verallgemeinerungen
S.
27 — Das
19. Jahrhundert S.
30
—————
Erster Teil: Die Ursprünge.
ABSCHNITT I: DAS ERBE
DER
ALTEN WELT.
Einleitendes.
Historische
Grundsätze
S.
41 — Hellas,
Rom, Judäa
S.
45 — Geschichtsphilosophie
S.
48
—————
Erstes
Kapitel: Hellenische Kunst und Philosophie.
Das Menschwerden S.
53 — Tier
und Mensch S. 56
— Homer S.
63 — Künstlerische
Kultur S. 69
— Das Gestalten S.
75 — Plato
S.
78 — Aristoteles
S.
82 — Naturwissenschaft
S.
83 — Öffentliches
Leben
S. 89
— Geschichtslügen S.
90 — Verfall
der Religion S.
98 — Metaphysik
S.
106 — Theologie
S.
112 —
Scholastik
S.
113 — Schlusswort
S.
117
—————
*)
Alle Ziffern, auch bei den Verweisungen im Text des Buches, beziehen
sich
auf die S e i t e n z a h l e n d e
r
H a u p t a u s g a b e, die hier in dieser
Volksausgabe
a l s M a r g i n a l i e n wiederholt sind.
XVIII
Inhaltsübersicht.
Zweites
Kapitel: Römisches Recht.
Disposition S.
121 — Römische
Geschichte S.
123
— Römische Ideale S.
130 — Der
Kampf gegen die Semiten S.
137 — Das
kaiserliche Rom S.
146 — Staatsrechtliches
Erbe S. 149
— Juristische Technik S.
156 — Naturrecht
S.
159 — Römisches
Recht S. 163
— Die Familie S.
172 — Die
Ehe S. 176
— Das Weib S.
178 — Poesie
und Sprache S.
181
— Zusammenfassung
S.
185
—————
Drittes
Kapitel: Die Erscheinung Christi.
Einleitendes S.
189 — Die
Religion der Erfahrung S.
191 — Buddha
und Christus S.
195 — Buddha
S.
197 — Christus
S.
199 —
Die
Galiläer S. 209
— Religion
S.
220 —
Christus
kein Jude S.
227
— Geschichtliche
Religion
S.
233 — Der
Wille bei den Semiten
S.
241 — Prophetismus
S.
247 — Christus
ein Jude S.
247
— Das 19. Jahrhundert S.
249
—————
ABSCHNITT II: DIE
ERBEN.
Einleitendes.
Rechtfertigung S.
255 — Das
Völkerchaos S.
255 — Die
Juden S. 257
— Die Germanen S.
259
—————
Viertes
Kapitel: Das Völkerchaos.
Wissenschaftliche
Wirrnis
S.
263 — Bedeutung
von Rasse S.
271
— Die fünf
Grundgesetze
S.
277 — Andere
Einflüsse S.
288
— Die Nation S.
290 — Der
Held S. 294
— Das rassenlose Chaos S.
296 — Lucian
S.
298 — Augustinus
S.
304 — Asketischer
Wahn S. 308
— Heiligkeit reiner
Rasse
S.
310 — Die
Germanen S. 313
—————
Fünftes
Kapitel: Der Eintritt der Juden in die abendländische Geschichte.
Die Judenfrage S.
323 — Das
„fremde Volk“ S.
329
— Historische
Vogelschau S.
332 — Consensus
ingeniorum S.
335
— Fürsten und Adel
S.
338 — Innere
Berührung S.
341
— Wer ist der Jude? S.
342 — Gliederung
der Untersuchung S.
345 — Entstehung
des Israeliten S.
348 — Der
echte Semit S.
355
— Der Syrier S.
357 —
XIX
Inhaltsübersicht.
Der Amoriter S.
366 — Vergleichende
Zahlen S. 370
— Rassenschuldbewusstsein
S.
372 — Homo
syriacus S. 375
— Homo europaeus S.
378 — Homo
arabicus S. 379
— Homo judaeus S.
388 — Exkurs
über semitische Religion S.
391 — Israel
und Juda S. 415
— Das Werden des Juden S.
421 — Der
neue Bund S. 435
— Die Propheten S.
436 — Die
Rabbiner S. 441
— Der Messianismus S.
445 — Das
Gesetz S. 451
— Die Thora S.
453 — Das
Judentum S. 455
—————
Sechstes
Kapitel: Der Eintritt der Germanen in die Weltgeschichte.
Der Begriff „Germane“
S.
463 — Erweiterung
des Begriffes
S.
466 — Der
Keltogermane S.
467
— Der Slavogermane S.
471 — Die
Reformation S. 477
— Beschränkung des
Begriffes
S.
482 — Das
blonde Haar S.
486
— Die Gestalt des
Schädels
S.
489 — Rationelle
Anthropologie
S.
495 — Physiognomik
S.
499 — Freiheit
und Treue S.
502
— Ideal und Praxis S.
509 — Germane
und Antigermane
S.
511 — Ignatius
von Loyola S.
521
— Rückblick
S.
528 —
Ausblick
S.
529
—————
ABSCHNITT III: DER
KAMPF.
Einleitendes.
Leitende Grundsätze
S.
535 — Die
Anarchie S. 536
— Religion und Staat S.
539
—————
Siebentes
Kapitel: Religion.
Christus und Christentum
S.
545 — Das
religiöse Delirium
S.
547 — Die
zwei Grundpfeiler S.
548 — Arische
Mythologie S.
553
— Äussere
Mythologie
S.
553 — Entstellung
der Mythen S.
556 — Innere
Mythologie S.
559
— Der Kampf um die
Mythologie
S.
563 — Jüdische
Weltchronik
S.
568 — Der
unlösbare Zwist
S.
575 — Paulus
und Augustinus S.
578 — Paulus
S.
580 — Augustinus
S.
593 — Die
drei Hauptrichtungen
S.
600 — Der
„Osten“ S. 601
— Der „Norden“ S.
608 — Karl
der Grosse S.
617
— Dante
S.
619 — Religiöse
Rasseninstinkte S.
623 — Rom
S.
626 — Der
Sieg des Völkerchaos S.
635 — Heutige
Lage S. 644
— Oratio pro domo S.
647
XX
Inhaltsübersicht.
Achtes
Kapitel: Staat.
Kaiser und Papst S.
651 — Die
duplex potestas S.
654 — Universalismus
gegen Nationalismus S.
659 — Das
Gesetz der Begrenzung S.
662 — Der
Kampf um den Staat. 668
— Der Wahn des
Unbegrenzten
S.
678 — Die
grundsätzliche Begrenzung S.
684
—————
Zweiter Teil: Die Entstehung einer
neuen Welt.
Neuntes Kapitel: Vom Jahre 1200
bis
zum Jahre 1800.
A)
Die Germanen als Schöpfer einer neuen Kultur.
Das germanische Italien
S.
693 — Der
germanische Baumeister
S.
700 — Die
angebliche „Menschheit“
S.
703 — Die
angebliche „Renaissance“
S.
712 — Fortschritt
und Entartung
S.
714 — Historisches
Kriterium S.
720 — Innere
Gegensätze S.
723 — Die
germanische Welt S.
725 — Die
Notbrücke S.
728
—————
B)
Geschichtlicher Überblick.
Die Elemente des
socialen
Lebens S.
729 — Vergleichende
Analysen S.
739 — Der
Germane S. 747
—————
1.
Entdeckung (von Marco Polo bis Galvani).
Die angeborene
Befähigung
S.
752 — Die
treibenden Kräfte
S.
755 — Die
Natur als Lehrmeisterin
S.
759 — Die
hemmende Umgebung S.
762 — Die
Einheit des Entdeckungswerkes S.
769 — Der
Idealismus S. 775
—————
2.
Wissenschaft (von Roger Bacon bis Lavoisier).
Unsere wissenschaftliche
Methoden S.
778 — Hellene
und Germane S.
787 — Das
Wesen unserer Systematik S.
789 — Idee
und Theorie S.
794
— Das Ziel unserer
Wissenschaft
S.
806
—————
3.
Industrie (von der Einführung des Papiers bis zu Watt's
Dampfmaschine).
Vergänglichkeit
aller
Civilisation S.
808 — Autonomie
unserer neuen Industrie S.
812 — Das
Papier S. 815
XXI
Inhaltsübersicht.
4.
Wirtschaft (von Lombardischen Städtebund bis zu Robert Owen, dem
Begründer
der Kooperation).
Kooperation und Monopol
S.
821 — Innungen
und Kapitalisten
S.
824 — Bauer
und Grossgrundbesitzer
S.
829 — Syndikatswesen
und Sozialismus
S.
833 — Die
Maschine S. 837
—————
5.
Politik und Kirche (von der Einführung des Beichtzwanges, 1215,
bis
zur französischen Revolution).
Die Kirche S.
838 — Martin
Luther S. 840
— Die französische
Revolution
S.
848 — Die
Angelsachsen S.
854
—————
6.
Weltanschauung und Religion (von Franz von Assisi bis zu Immanuel Kant).
Die zwei Wege S.
858 — Der
Weg der Wahrhaftigkeit S.
861 — Der
Weg der Unwahrhaftigkeit S.
862 — Die
Scholastik S. 864
— Rom und Anti-Rom S.
867 — Die
vier Gruppen S.
870
— Die Theologen S.
870 — Die
Mystiker S. 876
— Die Humanisten S.
891 — Die
naturforschenden Philosophen S.
897 — Die
Beobachtung der Natur S.
900 — Das
exakte Nichtwissen S.
905 — Idealismus
und Materialismus S.
913 — Das
erste Dilemma S.
914 — Das
metaphysische Problem S.
917 — Die
Natur und das Ich S.
925 — Das
zweite Dilemma S.
929 — Wissenschaft
und Religion S.
932 — Die
Religion S. 937
— Christus und Kant S.
942
—————
7.
Kunst (von Giotto bis Goethe).
Der Begriff „Kunst“ S.
946 — Kunst
und Religion S.
950 — Der
tonvermählte Dichter S.
955 — Kunst
und Wissenschaft S.
961 — Die
Kunst als ein Ganzes S.
971 — Das
Primat der Poesie S.
974 — Die
germanische Tonkunst S.
976 — Das
Musikalische S.
987
— Der Naturalismus S.
989 — Der
Kampf um die Eigenart S.
994 — Der
innere Kampf S.
997
— Shakespeare und
Beethoven
S.
998 — Zusammenfassung
S.
1001 — Schlusswort
S.
1002
—————
Register
XXII
(Leere Seite)
Letzte
Änderung
am / Last update: 23. April 2010