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Das Reich Gottes ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säete. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säete Taumellolch zwischen den Weizen und ging davon. Als aber die grüne Saat sproßte und Frucht trieb, da fand sich auch der Lolch. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesäet? Woher kommt denn der Lolch? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: willst du denn, daß wir hingehen und ihn ausjäten? Er sprach: Nein! Auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr den Lolch ausjätet. Lasset beides miteinander wachsen bis zu der Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor den Lolch und bindet ihn in Bündlein, dass man ihn verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuern. |