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Es war ein Mensch, der veranstaltete ein grosses Gastmahl, und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Mahles, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und sie fingen an alle nacheinander sich zu entschuldigen. Der Erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft, und muss notwendig hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Und ein Anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe eben hin, sie zu prüfen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib geheiratet, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam, und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig, und sprach zu seinem Knechte: Gehe eiligst hinaus auf die Strassen und Gassen der Stadt, und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstrassen und an die Zäune, und nötige sie hereinzukommen, auf dass mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, dass der Männer keiner, die geladen waren, mein Mahl schmecken wird. |