78.

    Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho, und fiel unter Räuber; die zogen ihn aus, und schlugen ihn, und gingen davon, und liessen ihn halbtot liegen. Es begab sich aber von ohngefähr, dass ein Priester dieselbe Strasse hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desselbigen gleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reiste, und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden, und goss drein Öl und Wein, und hub ihn auf sein eigenes Tier, und führte ihn in die Herberge, und pflegte sein. Des anderen Tages reiste er, und zog heraus zween Denare, und gab sie dem Wirte, und sprach zu ihm: Pflege sein! Und was du irgend darüber wirst aufgewendet haben, ich will dir's bezahlen, wenn ich wieder komme. Welcher nun unter diesen Dreien dünket dich ein   „N ä c h s t e r“   geworden zu sein dessen, der unter die Räuber gefallen war?

(Note)